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Gebäudecheck

Energiespartipps:
- Umweltbewußter Energieeinsatz hat nicht allein mit Technik zu tun. Auch durch richtiges "Energieverhalten" können sie leicht Energie sparen.
- Keine Dauerlüftung eines Raumes durch Spaltöffnung eines Fensters, sondern richtig lüften: Heizkörperventile schließen, Fenster weit öffnen, kurz die frische Luft einströmen lassen, Fenster schließen, Ventile öffnen.
- Heizkörper nicht durch Gardinen, Heizkörperverkleidung oder anderes verdecken (Wärmestau vermeiden!).
- Räume müssen nicht alle gleich warm sein. Im Schlafzimmer und in Nebenräumen können es gut einige Grade weniger sein.
- Raumtemperaturen zeitweise senken, vor allem nachts. Aber auch tagsüber, wenn beispielsweise keiner im Haus ist.
- Auf genügend Luftfeuchtigkeit (ca. 35 - 65%) achten. Pflanzen zum Beispiel schaffen ausreichend feuchte Luft. Sie wirkt wärmer als trockene, ist gesünder und erhöht das Wohlbehagen.
- Überheizte Räume sind nicht gesund. Die Raumtemperatur sollte normalerweise 20 °C nicht überschreiten.
- Rollläden, Vorhänge oder Fensterläden sollten Sie bei einbrechender Dunkelheit schließen, um die Wärmeverluste durch die Fenster zu vermindern.
- Eine Wärmedämmung von freiliegenden Heizrohren in ungenutzten Kellerräumen kostet nicht die Welt.
- Denken Sie bitte daran: Schon 1 °C Temperatur mehr im Raum bedeutet ca. 6% mehr Energieverbrauch für dieses Zimmer.

Energie-Sparen bei der Beleuchtung:
- Passen Sie die Benutzung der Lampe immer dem tatsächlichen Lichtbedarf an.
- Setzen Sie lieber eine leistungsstarke als viele leistungsschwache Lampen ein.
- Vermeiden Sie indirekte Beleuchtung.
- Richten Sie Arbeitsplätze immer tageslichtorientiert ein.
- Wählen Sie den Standort einer Leuchte nach ihrer Funktion (also Leselampe dort, wo gelesen wird usw.)
Beim Kochen und Backen auf Sparflamme schalten:
- Achten Sie auf gleichen Durchmesser von Topf und Kochstelle, damit die Wärme optimal genutzt wird.
- Schützen Sie sich mit ebenen, dicken Topfböden und gutsitzenden Deckeln vor Energie-Verschwendung.
- Nutzen Sie die Nachwärme der Kochstelle und des Backofens.
- Garen Sie mit wenig Flüssigkeit im geschlossenen Kochtopf und verwenden Sie bei langen Garzeiten einen Schnellkochtopf.
- Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens - es ist bei den meisten Gerichten nicht nötig.
- Verwenden Sie die Umluftheizung des Backofens, da man mit ihr auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen und garen kann und Energie spart.
- Bereiten Sie Kaffee möglichst in einer Kaffeemaschine - das ist energiesparender als das Wasser im Topf zu erwärmen. Auch andere Spezialgeräte, z.B. der Eierkocher, sind energiesparend.
Keine Energie verlieren bei Kühlen und Gefrieren:
- Kaufen Sie lieber eine Gefriertruhe als einen Gefrierschrank - die Truhe ist nämlich sparsamer. Nehmen Sie aber kein zu großes Gerät, denn eine halbleere Gefriertruhe benötigt fast so viel Energie wie eine gut gefüllte.
- Stellen Sie Ihr Gefriergerät in einem möglichst kühlen Raum auf - eine um 2°C niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch um ca. 60 Kilowattstunden pro Jahr.
- Verhindern Sie energiefressenden Reifansatz durch kurzes Öffnen der Türen, Hineinstellen oder -legen von abgekühlten und abgedeckten Speisen und regelmäßiges Abtauen.
- Stellen Sie die Temperatur im Kühlschrank auf +7°C und im Gefriergerät auf -18°C ein - das reicht völlig.
- Verzichten Sie beim Kauf eines Kühlschrankes auf ein Gefrierfach, wenn Sie bereits ein Gefriergerät haben.
- Passen Sie die Größe der Kühlgeräte der Personenzahl im Haushalt an.
- Vermeiden Sie die Nachbarschaft von Kühl- oder Gefriergeräten mit Herden - durch die Wärmeabgabe des Herdes erhöht sich der Energieverbrauch der Kühlgeräte.
- Achten Sie auf eine gute Wärmedämmung des Geräts: ist sie 5 statt 2 cm stark, spart dies 30% Energie.
Hier eine Tabelle zur Übersicht der "Stromschmarotzer" in Haushalten

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Unter Leerlaufstromverlusten versteht man also den Stromverbrauch von Elektrogeräten, die gerade nicht genutzt werden, aber trotzdem am Netz sind, damit sie zum Beispiel * bequem in Betrieb zu nehmen sind, wie z.B. das Fernsehgerät mit der Fernbedienung
- bei Bedarf automatisch zu einer bestimmten Uhrzeit in Betrieb gehen, wie z.B. zeitgesteuerte Elektroherde, Kaffeemaschinen, HiFi-Anlagen, etc.
- durch Signale von außen in Betrieb gesetzt werden können, wie z.B. Faxgeräte
- einfacher oder schneller in den Normalbetrieb übergehen sollen, als wenn sie ganz ausgeschaltet wären, wie z.B. Computer
Diese Art des Leerlaufs, der eine ständige Betriebsbereitschaft darstellt, wird auch als Stand-by-Zustand bezeichnet. Es gibt Geräte, bei denen die Stellung des Hauptschalters ein "AUS" signalisiert, die aber trotzdem Strom verbrauchen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Geräte, die
- aus technischen Gründen immer Strom benötigen, da sonst Informationen verloren gehen, wie z.B. bei vielen Videogeräten
- aus Gründen der Produktionskostenersparnis so gebaut sind, daß sie auch ausgeschaltet noch Strom verbrauchen, wie z.B. viele Geräte mit Netzteilen, bei denen ein Netzschalter fehlt (z.B. HiFi-Geräte)
In vielen Bereichen ist der Leerlaufbetrieb völlig nutzlos, da er weder für die Betriebsbereitschaft der Geräte noch für ihre Funktionstüchtigkeit von Belang ist:
- Geräte schalten sich nach dem Normalbetrieb nicht automatisch ab
- Geräte oder Beleuchtung bleiben in Betrieb, obwohl niemand sie in Anspruch nimmt